
Constantin Siepermann
Constantin Siepermann erhielt seinen ersten Cellounterricht mit fünf Jahren bei Frédérique Labbow. Anschließend wechselte er zu Prof. Catalin Ilea an die Universität der Künste Berlin, in dessen Klasse er von 2014 bis 2019 als Jungstudent unterrichtet wurde. Er war Stipendiat der Internationalen Musikakademie zur Förderung musikalisch Hochbegabter in Deutschland, der Kronberg-Akademie und des Richard-Wagner-Verbands. Nach dem Studium an der Hochschule für Musik Freiburg bei Prof. Jean-Guihen Queyras, wechselte er die Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien, wo er gegenwärtig seinen Master bei Prof. Reinhard Latzko abschließt. Wichtige musikalische Impulse verdankt er regelmäßigen Meisterkursen mit Cellisten wie David Geringas, Valentin Radutiu, Konstantin Heidrich, Johannes Moser, Jens Peter Maintz, Wolfgang Emanuel Schmidt, Gabriel Schwabe oder Steven Isserlis.
Constantin erspielte sich 2016 beim Wettbewerb Jugend Musiziert den 1. Preis auf Bundesebene in der Kategorie „Violoncello solo“. Im selben Jahr erhielt er den WESPE-Sonderpreis des Deutschen Musikrats für die beste Interpretation der Hindemith-Solosonate. Er ist mehrfacher Preisträger verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe, u.a. des Wettbewerbs des Usedomer Musikfestivals, des Dussmann-Wettbewerbs Berlin, des Stettiner Klassik-Sommers (Polen) und der Napolinova Competition (Italien). 2022 erhielt er den III. Preis beim Internationalen Wettbewerb „George Enescu“ (Rumänien) und errang als ‚absolute winner‘ den Grand Prix, den Ligeti-Preis und den 1. Preis beim Internationalen Cello-Wettbewerb „Gustav Mahler“ (Tschechien).
Constantin Siepermann bestreitet jährlich europaweit zahlreiche Konzerte als Solist und Kammermusiker, u.a. als Gast namhafter Festivals wie Musica Mundi (Belgien), Musica suprimata (Rumänien), Festival de Sion (Schweiz), Usedomer Klassiksommer, die Amati-Kammermusikabende Maastricht und International Holland Music Summer (Niederlande), Young Euro Classics (Berlin), Aix-en-Provence etc. 2017 trat zum ersten Mal solistisch auf im Berliner Konzerthaus, 2018 war er Gast der Bayreuther Festspiele. Im gleichen Jahr debütierte er in der Berliner Philharmonie. 2022 erfolgte sein Debut im Wiener Musikverein. In der laufenden Spielzeit sind Verpflichtungen bei den Festivals in Graz, Salzburg, Paris, Berlin, Wien sowie Tourneen nach Spanien, Rumänien, Frankreich, Argentinien und Kanada vorgesehen.
Constantin spielt ein Cello von Riccardo Antoniazzi (Cremona 1890).